Über die Freiheit der praktischen Unvernunft

by MONOPHONIST

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1.
2.
Hauptstrom 03:09
Ein kleines Schmuckstück liegt auf der Straße Einige haben es gesehen und sich gefreut Kantig ist es, und ein bisschen giftig Türsteher im Abendkleid Auch das schönste Konstrukt wird lächerlich Wenn man es nur oft genug wiederholt Humor hat es, dreckiger als die Ostsee Wie ein herbes Bier sein Liebeslied Träne im Winkel, irgendwas tut weh Wut im Bauch auf seinen Schmied Auch das schönste Konstrukt wird lächerlich Wenn man es nur oft genug wiederholt Angespült an einem vermüllten Strand Ein wildes Wiedersehen Kreative Leichen in seinem Sand Die Wracks der guten Ideen
3.
Eine Leiche im Fluss Und wilde Blumen am Ufer Deine Hand in meiner Körper leichter als Luft Der Mond malt Auf das Wasser ein Bild In dem eine Spur Cyanid Ihren Weg findet ins Meer Und mir scheint: Es sind die Menschen, nicht das System Eine große Theorie ist aber eher bequem Wir sind es selbst und nicht das System Aber wer will es schon, dieses Problem? Ich verstehe doch, dass wir noch ein bisschen An den Schrauben drehen wollen Ich verstehe uns doch Glücklich ist das Kind Über das Eis in der Hand Wohnend in der Familienhölle Für 602.000 € Und leuchtend wie der Morgen Die Kämpfer für Gerechtigkeit Bauen ein wunderschönes Kartenhaus Wer zieht die Unterste heraus? Denn mir scheint: Es sind die Menschen, nicht das System Eine große Theorie ist aber eher bequem Wir sind es selbst und nicht das System Aber wer will es schon, dieses Problem? Ich verstehe doch, dass wir noch ein bisschen An den Schrauben drehen wollen Ich verstehe uns doch Gemacht sind wir für die Freiheit Wenn auch der Preis höher ist Als die Kurse je steigen können Wenn auch die Made fremden Speck frisst Und die Zeche jemand anders zahlt Gemacht sind wir für die Freiheit Gemacht sind wir für die Freiheit Wenn auch die Kosten höher sind Als der Umsatz je steigen kann Wenn auch die Wälder stehen in Brand Und die Schulden jemand anders zahlt Gemacht sind wir für die Freiheit Es sind die Menschen, nicht das System Eine große Theorie ist aber eher bequem Wir sind es selbst und nicht das System Aber wer will es schon, dieses Problem? Ich verstehe doch, dass wir noch ein bisschen An den Schrauben drehen wollen Ich verstehe uns doch Das gelbe Licht der Laterne Explodiert auf dem Lack All der schönen Autos In unserer friedlichen Straße Wie romantisch zu glauben Konzerne könnten handeln Mit Herz und Verstand Wieso steckt die Wut meins in Brand?
4.
Ich sah Federn pechschwarz Metallisch glänzend im Licht Ein gräulich-silbriger Schimmer Aber kein hübsches Gesicht Zur Trophäe gemacht Übermächtig dein Feind Gestohlen deine Brut Mein Favorit, mein schräger Freund Beine stämmig und kahl Traf mich dein irrer Blick Manieren von guter Wahl: Höflich, harmlos und gesellig Dein Kopf hängt an der Wand Übermächtig dein Feind Dein Fleisch liegt auf dem Teller Mein Favorit, mein schräger Freund Ich sah Federn pechschwarz
5.
6.
Die Betonplatte, Die uns schon so lange trägt Warum sie durchsichtig wird Habe ich mich gefragt Wenn man lang darauf schaut Ich kann verstehen, Dass man da lieber weg sieht Wer sägt schon gerne An dem Ast, der ihn trägt? Der Grenzstein ist kein schöner Anblick Lieber rammt man seine Fahne in neuen Boden Und denkt, es wäre die ganze Welt Es ist, als habe die geistige Hand Die heiße Herdplatte Angefasst Denkt man Unendlichkeit Ein Verband für Meine Brandwunden Wer sägt schon gerne An dem Ast, der ihn trägt? Der Grenzstein ist kein schöner Anblick Lieber rammt man seine Fahne in neuen Boden Und denkt, es wäre die ganze Welt Einem ging ein Licht auf Und er sprach es aus Mein Mund bleibt stumm Im Narrenhaus Das Schreien der Hyänen Sägt an meinem Trommelfell Das Schreien der Hyänen Sägt an meinem Trommelfell Demut ist ein schöner Schmuck Aber in Mode ist sie nicht Demut ist ein schöner Schmuck Verbaut die Mode unsere Sicht? Wenn man lang auf ihn schaut, auf den Ast, der uns trägt. Der Grenzstein ist kein schöner Anblick, aber er bleibt stehen
7.
Wie ein Dichter nach dem Frühling Sehnt sich nach der Rast- Temperatur die Maische Sehnt sich die Maische In ihrem Universum Folgt das Enzym Seiner wahren Bestimmung Im Morgengrauen geboren Schwimmt der junge Zucker In seine Welt Der junge Zucker In seine Welt Der Stärke Tod War leider Unvermeidlich Unvermeidlich Der Stärke Tod Unvermeidlich Im Läuterbottich Treibt die Maische ruhig wie der Bodensee Lang und voller Tränen Des Trebers Abschied Denn die Würze Geht ihren Weg alleine Zur Hochzeit mit der Hefekultur Noch eine Zeit braucht das junge Bräu bis zur Reife, doch nicht so lang wie wir. Fluch und Segen wie Welle und Teilchen. Wir haben die Wahl und manchmal ein gutes Bier
8.
Abriss 02:49
So baue ich ein Kartenhaus Auf einer Ladepritsche Seit Jahren schon steht der Laster still Er fährt nicht los, er fährt nicht los Und mein Nachbar Bleich wie Papier Sagt er leise zu mir Die Verse sind schön, der Dichter sitzt Auf einem Pulverfass Man denkt der Turm steht fest auf Zeit Dabei ist er zum Abriss bereit Man lehnt sich aus dem Fenster weit Und denkt, dass man nie runter fällt Die hellsten Edelsteine Kommen aus der Miene Deren Decke schon bröckelt In der der Sprengsatz platziert Der Abriss am Horizont Und die Lunte brennt Das Feuerwerk beginnt Aber ich habe gehört Es gibt einen Ort An dem weder Motte noch Rost Unsere Schätze auffrisst
9.
10.
Freischuss 04:04
In einer Zeit, in der mir das Bier nicht mehr schmeckt Lasse ich um mich schießen in meinem Gartenhaus Die Flak Richtung Schädeldecke, Fadenkreuz auf Objekt Sprengt die Schraubzwinge um meine Lunge Auch wenn man mich vor Enttäuschung bewahren will Lasse ich um mich schießen in meinem Gartenhaus Der Sprengsatz gezündet in meinem Kopf Denn die Schraubzwinge presst das Blut aus mir heraus Beladen mit Gold versinkt der Wagen im Morast Nichts mehr sieht der Lokführer, die Augen voller Qualm Leuchtend rot blinkt es auf, dein Alarmsignal Mal bin ich so blind wie er, mal reißt dir der Film Ich bin ein Ausbruch, ein Ventil, das sprudelt Ohne Anstoß fließt so viel, ist es nicht verstopft Ins weite Land subtil, bunter Funkenschlag Ohne Maß und Ziel, geschenkt oder erkämpft Ich bin ein Ausbruch, ein Ventil, das sprudelt Ohne Anstoß fließt so viel, ist es nicht verstopft Ins weite Land subtil, bunter Funkenschlag Ohne Maß und Ziel, geschenkt oder erkämpft Lange stand ich vor der schweren Bunkertür Die jedem Sprengstoff und Werkzeug widerstand Bis ich merkte, dass der Schlüssel seit 12 Jahren hier Hängt in meiner Hosentasche bei den anderen am Bund
11.
Schiffsrumpf 03:45
Ein Fink die Blume fragt: Warum treibst du Blüten? Ich habe dir gesagt: Andere bieten Auch schöne Farben an Deine sieht kaum jemand Bald fallen ihre Blät- ter in den Abgrund Wenn ich mich umdrehe vor dem Ziel Will ich nicht sagen: Hätte ich es doch versucht Hätte ich es doch versucht Denn Die Kornblume am Straßenrand Zieht an ihr schönstes Kleid Auch wenn die einzige Aufmerksamkeit Das Wasser der Pfützen ist Durch das die Autos fahren Wenn der Container kippt Sinkt ein auch der Schiffsrumpf Mit Ladung so abrupt Im weißen Meer / Sumpf Wehend die Fahne steht Viel Horizont ich seh Stirbt auch hier mein Planet Dann ist es ok Bin ich auch Verlierer in diesem Spiel Will ich nicht sagen: Hätte ich es doch versucht Hätte ich es doch versucht Denn Die Kornblume am Straßenrand Zieht an ihr schönstes Kleid Auch wenn die einzige Aufmerksamkeit Das Wasser der Pfützen ist Durch das die Autos fahren
12.
[Nettigkeit] 01:58
13.
Brian Grover 04:01
Es ist der 13. November 1938 Als im verschneiten Russland Ein Mann aus Liebe vom Himmel fällt Es strömt das Dopamin Es läuft der Botenstoff Ins Zentrum der Belohnung (Brian) Und manch einer geilt sich auf An seiner eigenen Theorie Über das, was so viel mehr ist (Grover) Leuchtmuster im Kernspintomograf Durchblutung von Arealen im Gehirn Versteht auch immer das Gedicht Der die Buchstaben liest? Es strömt das Dopamin Es läuft der Botenstoff Ins Zentrum der Belohnung (Brian) Und manch einer geilt sich auf An seiner eigenen Theorie Über das, was so viel mehr ist (Grover) So ist er, der moderne Mensch: Alles wollen wir kontrollieren und optimieren Und wenn aus Rausch Ernsteres wird, Kann man zum Glück auch hier manipulieren Denn Oxytocin und Vasopressin Vermitteln Gefühle von Vertrautheit und Verbundenheit Deshalb machen wir ein Nasenspray daraus Und injizieren uns treue Zweisamkeit Es strömt das Dopamin Es läuft der Botenstoff Ins Zentrum der Belohnung (Brian) Und manch einer geilt sich auf An seiner eigenen Theorie Über das, was so viel mehr ist (Grover) Brian Grover hatte Glück: Weder der Aufprall, noch die Staatssicherheit Waren sein Ende So fand er, was er suchte, und war wieder komplett
14.
Hand 05:59
Vielleicht zermahlt Unser Haus Der Reißwolf In seinem rostigen Gebiss Aber Deine Hand Lasse ich nicht los Auch wenn sie blutet, Weil du mich gebissen hast und Ich beleidigt bin Wie ein schmollendes Kind Deine Hand Lasse ich nicht los In Silber investiert Steigender Wert in jedem Jahr Was mal 20 € gekostet hat Ist jetzt unbezahlbar Denn Deine Hand Lasse ich nicht los Kernschmelze erreicht Wunden schließen sich Und wenn der Sturm kommt Sicher bin ich: Auch meine Hand Lässt Du nicht los Den Reißwolf im Auge Schiffbruch überlebt In Silber investiert Kernschmelze erreicht
15.
Spar Dir Dein Lächeln Leg Deine Karten auf den Tisch Räum all den Schrott weg Nimm den Flegel auf und drisch Ich weiß, dieser Bissen steckt Quer im Hals Und schmeckt wie Ein Esslöffel Salz Meine Freundin Weit hast Du mich gebracht Geradeaus, auch durch die Wand Aber man nehme sich in Acht Dein zweischneidiges Schwert Hinterlässt ein Blutbad schnell Wird es falsch geführt Meine Artillerie, mein Skalpell Spar Dir Dein Lächeln Ohne Dich wäre ich Den zehnten Umweg Lang gekrochen Gestürzt an manchem Tag Über Bordsteine gestolpert Trotzdem ist Dein Freund Wie jedes Kind doch weiß Als der Dumme bekannt Spar Dir Dein Lächeln

about

"There’s a small jewel in the road
Some people passing by notice that it’s there
They like what they see
Its edges are a bit jagged, even a little toxic
Like a bouncer in an evening gown"

MONOPHONIST is what their new album’s title song, "Hauptstrom" depicts: A hybrid, a bastard who’s spent his whole life chewing hardcore, punk and rock n roll and now finds himself choking on jazz, surf and country. MONOPHONIST writes lyrics that sweet-talk and caress the ear but burn in your stomach, when you begin to digest their meanings.
MONOPHONIST wants the wave-particle duality for music: Music should stimulate the brain and accelerate the body at the same time. It should make our hearts laugh while detonating something explosive inside of us.

Thomas Sauerborn - drums / vocals
Kenn Hartwig - bass / double bass
Daniel Hölscher - guitars
Jonathan Jonophon - vocals / saxophone / synthesis

credits

released September 7, 2018

Recording / Mix: Jonophon Aufnahmen 2017-2018
Mastering: Jonophon Aufnahmen / Alex Kloss 2018
Design: Jonathan Jonophon 2018

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MONOPHONIST Köln, Germany

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